Kryolipolyse

Deshalb ist die Kryolipolyse die beste Lösung für die permanente lokale Entfernung von Fettzellen
Das Kälte-Verfahren ist ein neues, nicht invasives Verfahren zur sanften und erfolgreichen Eliminierung von Fett in bestimmten Bereichen des Körpers. In den behandelten Bereichen führt dies zu einer deutlichen, natürlich aussehenden Fettreduzierung. Das Besondere am  Verfahren ist der Einsatz einer revolutionären Kühltechnik. Die Fettzellen in Fettpölsterchen werden durch einen stufenweisen Prozess eliminiert, der die umgebenden Gewebe nicht verletzt. Das Verfahren ist gut geeignet, um Bauch- und Flankenfett sowie Fett im Rückenbereich zu reduzieren.

Im Gegensatz zu herkömmlichen invasiven Operationen ist das  Kälte-Verfahren nicht invasiv – keine Nadeln oder Einschnitte. Ein nicht invasiver Applikator wird auf die Haut aufgesetzt, um die Fettzellen an bestimmten Körperbereichen präzise und kontrolliert zu kühlen und so zu eliminieren. Die dem Kühlvorgang ausgesetzten Fettzellen leiten einen Vorgang zur natürlichen Zellenbeseitigung ein. Im behandelten Bereich werden die Fettzellen stufenweise vom Stoffwechsel abgebaut (genau wie das in der Nahrung enthaltene Fett). Die Folge ist eine Reduzierung der Fettpölsterchen, die bei den meisten Kunden nach etwa zwei bis vier Monaten deutlich wird.

Dieses nicht invasive Verfahren kommt ohne Nadeln, chirurgische Eingriffe, Anästhesie und Genesungszeiten aus. Die drei 45 bis 60 Minuten lange Kälte-Behandlung ist den meisten Kunden genehm. Sie können dabei ein Buch lesen, am Laptop arbeiten, Musik hören oder sich einfach entspannen. Die meisten Patienten sind am gleichen Tag wieder arbeits- und gesellschaftsfähig und nehmen sogar ihre sportlichen Aktivitäten wieder auf.

Was ist Kryolipolyse?
Bei der Kryolipolyse wird das Fettgewebe zur Einleitung einer Lipolyse (Abbau von Fettzellen) auf nicht invasive Weise gekühlt. Das andere Gewebe bleibt dabei unversehrt. Nach zwei bis vier Monaten erhält man eine deutliche, natürlich aussehende und messbare Fettreduzierung.

Wie funktioniert die Kryolipolyse?
Die Kryolipolyse basiert auf dem Prinzip, dass Fettzellen dem Energieentzug (Kühlung) gegenüber anfälliger sind als die umgebenden Gewebe. Ein nicht invasiver Applikator wird am gewünschten Bereich angebracht. Er entzieht Energie aus dem darunter liegenden Fettgewebe und schützt gleichzeitig Haut, Nerven, Muskeln und andere Gewebe. Bei den gekühlten Fettzellen wird eine Apoptose (kontrollierter Zelltod) ausgelöst und die Zellen werden stufenweise abgebaut. Dadurch wird die Dicke der Fettschicht reduziert.

Was geschieht mit den Fettzellen?
Während des Verfahrens wird durch die Kälteexposition eine Apoptose der Fettzellen verursacht. Dies führt zur Freisetzung von Zytokinen und anderen Entzündungsmediatoren. In den Monaten nach dem Verfahren bauen Entzündungszellen die betroffenen Fettzellen stufenweise ab. Lipide werden langsam aus den Fettzellen freigesetzt und vom Lymphsystem zur Verarbeitung abtransportiert, ähnlich wie das in der Nahrung enthaltene Fett. Da die Lipide einen schrittweisen Abbauprozess durchlaufen, ist bei den Blutlipiden und der Leberfunktion keine gefährliche Veränderung festzustellen. Der Abbauprozess wird mit der Stosswellen-Therapie aktiv unterstützt.

Wie kalt ist „kalt“?
In Fettzellen enthaltene Lipide kristallisieren bei höheren Temperaturen als andere Wasser enthaltende Zellen. Auf diese Weise werden Fettzellen durch die Kryolipolyse gezielt behandelt. Die anderen Gewebe wie Haut, Muskeln und Nerven bleiben dabei unversehrt. Das Kälte-Verfahren kontrolliert die Geschwindigkeit des Energieentzugs bzw. der Kühlung während des Verfahrens. Die Behandlungstemperatur ist je nach dem Gerätesystem bei +%°C bis -10°C.

Von wem wurde die Kryolipolyse entwickelt?
Die Dermatologen Dr. Dieter Manstein und Dr. R. Rox Anderson vom Wellman Center for Photomedicine des Massachusetts General Hospital in Boston, einem Ausbildungskrankenhaus der Harvard Medical School, sind für die Entdeckung der Kryolipolyse verantwortlich. Die beiden Ärzte bewiesen mit ihrem Forschungsteam, dass subkutane Fettzellen unter kontrollierten Laborbedingungen stärker von der Kälte angegriffen werden als das umliegende Gewebe. Der erste Beweis, der im November 2008 in der Zeitschrift Lasers in Surgery and Medicine veröffentlicht wurde, wies darauf hin, dass eine anhaltende, kontrollierte Kühlung von Gewebe eine gezielte Fettzellenreduzierung und die nachfolgende Beseitigung von subkutanem Fett herbeiführen kann. Die darüber liegende Haut blieb dabei unversehrt.

Was ist das Kälte-Verfahren?
Das Kälte-Verfahren ist eine neue nicht invasive Methode zur klinisch nachgewiesenen Fettschichtreduzierung. Fett ist Kälte gegenüber besonders anfällig, während die anderen Gewebe davon nicht betroffen werden. Dieser Wirkmechanismus ist die sogenannte Kryolipolyse.

Wie wird die Fettschicht gekühlt?
Für das Kälte-Verfahren gibt es eine Auswahl nicht invasiver Applikatoren zur Gewebekühlung, die durch ein präzises, technisch ausgereiftes Steuersystem kontrolliert werden. Beim Kälte-Verfahren befestigt der Therapeut einen Applikator am zu behandelnden Bereich, um dem darunter liegenden Fettgewebe Energie zu entziehen (Kühlung). Das Gewebe wird per Vakuum in den Applikator gezogen, wo es zwischen zwei Kühlplatten gehalten wird. Entsprechend dem ausgewählten Verfahrensprofil wird nun Wärme entzogen. Während des Verfahrens wird die Haut mit den im Applikator enthaltenen Sensoren überwacht, damit ein einheitliches, gleichbleibendes Verfahren gewährleistet ist. Diese Sensoren sind mit der Steuerkonsole verbunden und ermöglichen die kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Kühlung während des Kälte-Verfahrens. Modernste Kryo-Systeme haben in die Handstücke eingearbeitete Kühlplattten (kein Direktkontakt mit der Haut auch wenn der Flies reisst).

Welche Ergebnisse kann ich erwarten?
Klinische Studien bewiesen, dass das Kälte-Verfahren bei fachgerecht ausgewählten Kunden innerhalb von zwei bis vier Monaten nach dem Verfahren zu einer deutlichen, messbaren Fettreduzierung führt. Zwei bis vier Monate nach der ersten Behandlung können weitere Verfahren durchgeführt werden, um für eine weitere Fettgewebereduzierung zu sorgen.

Wie lange halten die Resultate an?
Nach der Fettschichtreduzierung zeigen Kunden mindestens sechs Monate nach der Kälte-Behandlung anhaltende Ergebnisse. Langfristigere Studien wurden noch nicht durchgeführt. Es ist bekannt, dass die Fettzellen nach einer Kälteexposition einen natürlichen Abbauprozess einleiten, durch den die Dicke der Fettschicht stufenweise abgebaut wird. So werden die Fettzellen im behandelten Bereich über den normalen Stoffwechsel langsam eliminiert (genau wie das in der Nahrung enthaltene Fett). Die Beseitigung der Fettzellen durch das Kälte-Verfahren hält voraussichtlich so lange an wie bei invasiven Verfahren (wie z. B. Liposuktion).

Wie lassen sich die Ergebnisse mit invasiven Verfahren wie Liposuktion vergleichen?
Die Ergebnisse des Kälte-Verfahrens sind weniger schnell und dramatisch als die invasiver Verfahren (wie der Liposuktion). Für Kunden, die die mit chirurgischen Eingriffen verbundenen Schmerzen, Risiken und Genesungszeiten vermeiden möchten, könnte das Kälte-Verfahren jedoch die bevorzugte Alternative sein.

Welche Auswirkungen werden gewöhnlich nach dem Verfahren beobachtet?
Das Kälte-Verfahren ist nicht invasiv. Man ist direkt danach wieder arbeits- und gesellschaftsfähig. Im behandelten Bereich kann möglicherweise eine Rötung auftreten, die einige Minuten bis einige Stunden anhalten kann. An einigen Stellen können Blutergüsse oder Schwellungen auftreten, die innerhalb einiger Wochen abklingen. Im behandelten Bereich haben viele Kunden vorübergehend ein taubes Gefühl, das eine bis acht Wochen anhält.

Welche Kunden eignen sich am besten für das Verfahren?
Ideale Anwärter für das Kälte-Verfahren sind relativ fit, haben aber kleinere Fettpölsterchen, die sie trotz guter Ernährung und Sport nicht loswerden können. Sie sind an einer stellenweisen Fettreduzierung interessiert, möchten sich jedoch keiner Operation unterziehen. Das Kälte-Verfahren eignet sich nicht zur Gewichtsabnahme bzw. für übergewichtige Personen und ist kein Ersatz für invasive Methoden wie Liposuktion.

Wodurch unterscheidet sich das Kälte-Verfahren von anderen Verfahren?
Durch die kontrollierte Kühlung werden Fettzellen gezielt behandelt und beseitigt. Andere Behandlungsmethoden wie Laser, Hochfrequenz und fokussierter Ultraschall beeinflussen nicht nur Fettzellen, sondern ggf. auch anderes Gewebe auf eine Weise, die nicht mit der Kälte-Methode der Kryolipolyse vergleichbar ist.

Empfiehlt sich das Kälte-Verfahren für Cellulitis?
Bisher wurden keine kontrollierten Studien zur Bestimmung des Erscheinungsbildes von Cellulitis nach der Fettreduzierung durch das Kälte-Verfahren durchgeführt. Derzeit wird das Kälte-Verfahren nicht zur Behandlung von Cellulitis empfohlen. Die Cellulite wird mit der radialen Stosswelle AWT wirkungsvoll therapiert.

Was sind die Kosten für eine Kälte-Behandlung?
Je nach Behandlungsdauer betragen die Kosten für eine Einzelbehandlung einer Hautzone zwischen CHF 250.- bis CHF 450.-. Für Folgebehandlungen werden oft Rabatte angeboten.

Wie unterscheiden sich die zahlreichen Kryolipolyse-Geräte auf dem Markt?
Am Einfachsten über den Preis. Ein hoher Preis ab CHF 50’000 aufwärts garantiert oft die beste Wahl. Entscheidend ist die Verhinderung von Verbrennungen der Epidermis durch dir Kältebehandlung. Nur sehr wenige Geräte können dank spezieller Kälteplatten-Technologie diese sogenannten Freeze-burns verhindern. Die Wirksamkeit der Geräte ist oft auch von sogenannten Lymph-Massage-Funktionen abhängig. Diese Massage-Moden welche parallel zur Kältebehandlung eingesetzt werden, stellen die Lymphen für den Kälteprozess bereit.