CO2 Skin Resurfacing

CO2 Fractional Laser für das Skin Resurfacing, gegen Narben und Dehnungsstreifen

Wie funktioniert der CO2 Fractional Laser?
Laserstrahlen von CO2-Lasern sind gebündeltes energiereiches Licht mit 10’6’00nm Wellenlänge. Der CO2-Laser gibt seine Energie hautsächlich über Wasser ab. Gezielt werden die unterschiedlichsten Effekte am menschlichen Gewebe angewendet, in diesem Fall an und in der Haut. Da die menschlichen Zellen zum grössten Teil aus Wasser bestehen, eignen sich diese Typen perfekt. Die Laserstrahlen treffen auf das Wasser in der Zelle und bringen es zum Verdampfen. Dabei löst sich die Zelle und die Laserenergie wird verbraucht. Da werden Zellen (sogenannte Fibroplasten) aktiviert, die zur Kollagenbildung in der Haut fähig sind. Durch das Skin Resurfacing werden Anteile der obersten Haustschicht entfernt und in der Tiefe die Bildung von neuem jungen Kollagen angeregt. Die Haut wird wirklich jünger. Genauso ist es bei der Beseitigung von Falten.

Wann ist ein Skin Resurfacing für ein Kunde die richtige Lösung?
Die Altersveränderungen des Gesichts sind vielschichtig. Nicht nur die Haut verliert ihre Spannung und Elastizität, auch darunter liegende Gewebe verändern sich. Das Fettgewebe in bestimmten Gesichtsregionen, zum Beispiel in der Oberlippe wird geringer, die Lippe dadurch schmaler. An anderen Stellen verliert das Fettgewebe seine Position und sinkt ab. Dadurch entstehen unter anderem die Nasen-Lippenfalten. Eine Lasertherapie strafft die Haut, indem sie neues Kollagen entstehen lässt und den Wassergehalt der Haut steigert. Dadurch sieht der Kunde jünger aus. Durch die Straffung der Haut werden selbst tiefere Falten glatter, Kleine Falten verschwinden gänzlich. Der ideale Zeitpunkt für ein Skin Resurfacing ist angezeigt, wenn mit klassischen Faltenunterspritzungen (Fillern, Hyaluronsäure, Botox) keine guten Resultate mehr erzielt werden. Im Regelfall ist das Alter der Kunden zwischen 40 und 60 Jahren. Das Skin Resurfacing ist eine ideale Zwischenbehandlung vor einem klassischen Face Lifting.

Wann ist ein Skin Resurfacing nicht angezeigt?
Der Heilungsprozess der Haut nach einem Laser Skin Resurfacing dauert 2 bis 3 Wochen. Eine sichtbare, abklingend Rötung hält für weitere 6 bis 12 Wochen an. Dies kann mit Make-up abgedeckt werden. Kunden mit bekannten allergischen Hauterkrankungen, Pigmentstörungen, Neurodermitits oder extrem empfindlicher Haut sollten auf ein Skin Resurfacing verzichten.

Was kann der Kunde von einem Skin Resurfacing erwarten?
Oberflächige Falten verschwinden gänzlich, tiefe mimische Falten werden geglättet. Ebenso werden die Schäden in der obersten Hautschicht abgetragen, wie Altersflecken und weitere Äderchen. Das Resultat ist ein deutlich frischeres und jüngeres Aussehen.

Vor der Lasertherapie sollte auf jeden Fall eine Untersuchung und Beratung durch einen erfahrenen Laserspezialisten erfolgen. Hier wird der zu erwartende Erfolg einer Laserbehandlung abgewogen und der aktuelle Zustand der Haut beurteilt. Eine Vorbehandlung der Haut mit speziellen Präparaten ist in einigen Fällen hilfreich.

Was muss vor einem Skin Resurfacing beachtet werden?
Die Haut vor der Behandlung darf nicht gebräunt sein, möglichst blass. Eine Therapie mit Vitamin-A-Säure haltigen Tabletten darf nicht gleichzeitig mit der Laserbehandlung durchgeführt werden. Ansonsten wird für die Behandlung mit dem CO2-Laser keine spezielle Vorbereitung benötigt (im Gegensatz zum Er:YAG-Laser bei der die Haut über 4 Wochen vor der Behandlung mit speziellen Bleich-Cremen und Vitamin-A-Säure vorbereitet wird). Falls der Kunde an wiederkehrenden Herpes-Bläschen leidet, ist für die Behandlung von Lippenfalten 24 Stunden vorher Aciclovir-Tabletten 5x200mg und für 5 Tage nachher einzunehmen um einen Herpes-Ausbruch zu vermeiden. Eventuell ist auch eine präventive Antibiotikum-Behandlung angezeigt. Generell müssen alle Gegenindikationen welche von einer Lasertherapie abraten, ausgeschlossen sein (Gesundheitscheck).

Was muss nach einem Skin Resurfacing beachten werden?
Die oberste Hautschicht entspricht unmittelbar nach einem Skin Resurfacing einer oberflächigen Wunde. Diese ist anfälig für Infektionen und sehr pflegebedürftig. Bakterien und Viren, insbesondere Herpesviren fördern eine Entzündung, deren Folge bleibende Narben sein könnten. Deswegen sollte der Kunde im Laufe der Wundheilung zur Kontrolle beim behandelten Therapeuten erscheinen. Es werden spezielle Membranen auf die behandelte Haut gelegt. Alternativ werden Salben oder Teeverbände angewandt. Nach etwa einer Woche ist ein zarter Schutz oder obersten Haut wieder regeneriert. Zu diesem Zeitpunkt wird die Hautpflege unproblematischer. Da die Verjüngung der Haut mit einer viel stärkeren Hautdurchblutung einhergeht, ist die Haut für 6 bis 12 Wochen deutlich gerötet. Die Rötung verschwindet mit der Zeit immer mehr. Zwischenzeitlich kann die Rötung durch getönte Cremes abgedeckt werden. Während den ersten 3 Monate nach dem Eingriff sollte der Kunde die Sonne meiden oder hohe Sonneschutzpräparate (LSF 50+) benutzen. Generell sollte nach Laserbehandlungen auf hautduchblutungsfördernde Aktivitäten wie Sauna, exzessiven Sport oder Geischtsmassagen verzichtet werden. Die Nachbehandlung mit Cremen oder spezielle Verhaltensempfehlungen werden vom Therapeuten erklärt.

Welche Risiken geht der Kunde beim Skin Resurfacing ein?
Als Komplikationen können vorübergehend Überpigmentierungen der behandelten Areale auftreten. Diese lösen sich meist spontan wieder auf. Wie be allen Verfahren, bei denen vorübergehend Wunden vorhanden sind, können Infektionen der Haut eine Komplikation sein. Seltene Komplikationen sind hingegen eine bleibende Hautrötung oder Hautblässe. Ursache hierfür sind häufig eine erhöhte Hautempfindlichkeit, eine verzögerte Wundheilung oder eine zu intensive Lasertherapie. Alle Nebenwirkungen sind bei rechtzeitiger Erkennung entsprechend zu behandeln. Daher ist eine regelmässige postoperative Befundkontrolle unbedingt erforderlich. Das bedeutet alle 2 Tage, danach wöchentlich bis zur sechsten Woche ein Kontrollbesuch beim Therapeuten. Bei regelgerechtem Verlauf sind weitere Kontrollen nach 3, 6 und 12 Monaten angeraten. Das Skin Resurfacing bewirkt eine natürliche Verjüngung der Haut aus sich selber heraus.

Was ist der Unterschied zwischen dem CO2-Laser und dem Erbium-YAG (Er:YAG) oder Erbium Glass-Laser?
Der Er:YAG-Laser (Wellenlänge 2’940nm) ist ein reiner ablativer, abtragender, kalter Laser, ohne thermischen Effekt (5 x weniger als der CO2-Laser). Der CO2-Laser bringt zuszätzlich mit der Abtragung noch einen Thermik-Effekt, der für die Kollagenbildung in der Tiefe verantwortlich ist (Kollagenshrinking, Hautstraffung, Hautverjügung, Skin Resurfacing). Beide Lasertypen verursachen, abhängig von den Lasereinstellungen, ähnliche, leichte bis mittelstarke Krusten mit einer Abheilungszeit von 3 bis 8 Tagen. Die die Pixel- oder Fraxel-Anwendung sind in der Regel 1 bis 3 Behandlungen notwendig. Falls die geringste Ausfallzeit im Vordergrund steht, so ist der Er:YAG-Laser klar im Vorteil (1 bis 3 Tage schneller), aber er erzielt keine Hautstraffung, weil keine Kollagenbildung erzielt wird. Der Er:Glass-Laser hat die kürzeste Ausfallzeit. Der Kunde ist am nächsten Tag bereits wieder gesellschaftsfähig, jedoch sind in der Regel 5 bis 8 Behandlungen notwendig. Bei der Behandlung von sogenannten Knitterfältchen (sonnengeschädigte Haut, Altershaut), bei tiefen Aknenarben ist der CO2-Laser im Vorteil. Bei diskreten Fältchen, Aknenarben oder unreiner Haut ist der Er:YAG oder Er:Glass-Laser im Vorteil.

Ist die Behandlung mit dem CO2-Laser und anderen ablativen Lasern schmerzhaft?
Die supergepulsten CO2-Laser und Er:YAG-Laser sind deutlich weniger schmerzhaft als andere Lasermethoden, aber es empfiehlt sich eine oberflächliche Betäubung der Haut, Kaltluft-Hautkühlung oder bei grösseren Eingriffen sogar eine örtliche infiltrierte Betäubung. Entstehende Ablationsprodukte werden über eine Rauchabsaugeinrichtung abgesaugt.